HÖRTEXTE (Kapitel 5. FILM UND KINO)

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Course: Немецкий язык / Нямецкая мова. 8 класс (для гимназий) (авторы: Лаптева Н.Е. [и др.])
Book: HÖRTEXTE (Kapitel 5. FILM UND KINO)
Printed by: Guest user
Date: Wednesday, 19 January 2022, 4:29 AM

1. A. Diese Filme wollen wir nicht verpassen!

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Markus: Hallo, Laura.

Laura: Hallo,  Markus.

Markus: Hast du Samstag Abend schon was vor?

Laura: Nichts Besonderes. Ich wollte mir einen Film ansehen.

Markus: Was hältst du davon, wenn wir ins Kino gehen? Heute zeigt man „Star Wars: Das Erwachen der Macht“. Es gibt noch Tickets für die Vorführung um 17 Uhr 30. Ist dir das recht?

Laura: Ich weiß nicht. Ich bin mir nicht sicher. Samstag Abend wird das Kino sehr voll sein. Und es findet sich immer jemand, der mit Chips knistert oder ständig plaudert. Das stört das Kinoerlebnis leider gewaltig. Außerdem können die Tickets zu teuer sein.

Markus: Ja, das stimmt. Der Film hat aber viele Spezialeffekte, die nur für eine große Leinwand geeignet sind. Und der Sound! Der ist nur im Kinosaal möglich. Zu Hause kann man so etwas nicht erleben.

Laura: Sicherlich hast du recht, die Atmosphäre im Kino ist bestimmt besonders. Heute bin ich aber eher auf einen gemütlichen Abend eingestellt.

Markus: Was schlägst du dann vor?

Laura: Ich habe mir was überlegt. Wir könnten uns beispielsweise irgendeine Komödie auf DVD1 anschauen. Du kommst zu mir, wir kuscheln uns gemütlich ins Sofa und ich bereite etwas Leckeres zu. Das stört keinen! Und in „Star Wars“ gehen wir nächste Woche.

Markus: Klingt auch verführerisch. Du hast mich überredet. Welchen Film soll ich dann mitbringen?

Laura: Ich verlasse mich ganz auf dich. Bis bald!

2. B. Die Verführungskraft der Fernsehserien

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Moderator: Hallo, liebe Hörerinnen und Hörer, in un­serer Sendereihe „Jugendliche Lebenswelt“ geht es heute um das Thema: Verführungskraft der Fernsehserien. Immer mehr jugendliche Zuschauer sehen lieber TV-Serien als Filme. Ist Fernsehen tatsächlich das bessere Kino? Darüber sprechen wir heute im Studio mit unseren Gästen. Ich begrüße herzlich Frau Helga Wagner, Psychologin, Julia, Sandra und Oliver, unsere jugendlichen Gäste. Erst mal eine Frage an euch. Ihr alle seid Fans von unterschiedlichen Serien, nicht wahr, Julia?

Julia: Ja, ich sehe schon seit 5 Jahren „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und versuche keine Folge zu verpassen. Ich weiß, dass diese Daily Soap schon über 20 Jahre auf RTL läuft, aber auch jetzt finde ich sie aktuell.

Moderator: Was gefällt dir an dieser Daily?

Julia: Einerseits ist die Sendung einfach spannend. Sie erzählt die Geschichte von verschiedenen jungen Leuten in Berlin. Ständig geschieht mit den Hauptfiguren etwas, was mich recht in den Bann zieht: Liebe, Trennung, Intrigen, Streit, Kriminalität und Todesfälle – alles mit drin. Oft denke ich mir, was würde ich an der Stelle der Protagonisten tun?  Wenn ich sehe, wie sie ihre Probleme meistern, kann ich auch vieles lernen.

Moderator: Findest du die Figuren deiner Lieblingsdaily realistisch?

Julia: Ja klar. Ich denke, die Drehbuchautoren finden die Geschichten auch im realen Leben. Und die Serie hat mehrere Handlungsstränge, so dass ich die Schicksale verschiedener Menschen verfolgen kann. Außerdem spielen hier auch Dicke und Behinderte mit und nicht nur Supermodels. Genauso wie im echten Leben!

Moderator: Oliver, und wie sind deine Vorlieben? Kannst du uns einmal darüber erzählen?

Oliver: Hm, Daily Soaps und Telenovelas sind nichts für mich. Um den Faden ihrer Handlung nicht zu verlieren, muss man sie regelmäßig sehen. Nicht immer komme ich zur gleichen Zeit nach Hause, deshalb bevorzuge ich Sitcoms oder Krimiserien, bei welchen jede Folge eine abgeschlossene Geschichte hat.

Moderator: Kannst du sagen, dass Fernsehserien ein fester Bestandteil deines Lebens sind?

Oliver: Eher nicht. Ich würde sagen, für mich sind sie eher eine leichte Unterhaltung. Wenn man erschöpft von der Schule nach Hause kommt, ist es gerade das, was man braucht: etwas Spaß, um den Alltagsstress abzuschütteln.

Moderator: Und nun zu dir, Sandra. Welchen Raum nehmen die Fernsehserien in deinem Leben ein?

Sandra: Aus meinem Leben sind sie einfach nicht mehr wegzudenken. Die Serie, von welcher ich schwärme, ist „Once Upon a Time – Es war einmal …“. Das ist eine US-amerikanische Fantasyserie. Die hat mir eine Freundin von mir empfohlen. Damals war ich nicht besonders beeindruckt. Außerdem hatte ich fast die ganze erste Staffel verpasst. Zum Geburtstag bekam ich aber eine DVD mit allen Episoden der ersten Staffel. Jetzt kann ich mir keinen Tag mehr ohne meine Lieblingsfiguren vorstellen.

Moderator: Und was geschieht, wenn du aus irgendwelchen Gründen einmal eine Folge verpasst?

Sandra: Heute ist es kein Problem mehr, denn ich kann mir jede Folge auch online anschauen. So bin ich nicht mehr auf die Sendezeit angewiesen. Außerdem interessiert mich alles, was den Film angeht. Auf der Internetseite von „Once Upon a Time“ kann ich unheimlich viel über die Serie und die Darsteller lesen. Und im Fanclub habe ich sogar neue Freunde kennen gelernt.

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Moderator: Hallo, liebe Hörerinnen und Hörer, in un­serer Sendereihe „Jugendliche Lebenswelt“ geht es heute um das Thema: Verführungskraft der Fernsehserien. Immer mehr jugendliche Zuschauer sehen lieber TV-Serien als Filme. Ist Fernsehen tatsächlich das bessere Kino? Darüber sprechen wir heute im Studio mit unseren Gästen. Ich begrüße herzlich Frau Helga Wagner, Psychologin, Julia, Sandra und Oliver, unsere jugendlichen Gäste. Erst mal eine Frage an euch. Ihr alle seid Fans von unterschiedlichen Serien, nicht wahr, Julia?

Julia: Ja, ich sehe schon seit 5 Jahren „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und versuche keine Folge zu verpassen. Ich weiß, dass diese Daily Soap schon über 20 Jahre auf RTL läuft, aber auch jetzt finde ich sie aktuell.

Moderator: Was gefällt dir an dieser Daily?

Julia: Einerseits ist die Sendung einfach spannend. Sie erzählt die Geschichte von verschiedenen jungen Leuten in Berlin. Ständig geschieht mit den Hauptfiguren etwas, was mich recht in den Bann zieht: Liebe, Trennung, Intrigen, Streit, Kriminalität und Todesfälle – alles mit drin. Oft denke ich mir, was würde ich an der Stelle der Protagonisten tun?  Wenn ich sehe, wie sie ihre Probleme meistern, kann ich auch vieles lernen.

Moderator: Findest du die Figuren deiner Lieblingsdaily realistisch?

Julia: Ja klar. Ich denke, die Drehbuchautoren finden die Geschichten auch im realen Leben. Und die Serie hat mehrere Handlungsstränge, so dass ich die Schicksale verschiedener Menschen verfolgen kann. Außerdem spielen hier auch Dicke und Behinderte mit und nicht nur Supermodels. Genauso wie im echten Leben!

Moderator: Oliver, und wie sind deine Vorlieben? Kannst du uns einmal darüber erzählen?

Oliver: Hm, Daily Soaps und Telenovelas sind nichts für mich. Um den Faden ihrer Handlung nicht zu verlieren, muss man sie regelmäßig sehen. Nicht immer komme ich zur gleichen Zeit nach Hause, deshalb bevorzuge ich Sitcoms oder Krimiserien, bei welchen jede Folge eine abgeschlossene Geschichte hat.

Moderator: Kannst du sagen, dass Fernsehserien ein fester Bestandteil deines Lebens sind?

Oliver: Eher nicht. Ich würde sagen, für mich sind sie eher eine leichte Unterhaltung. Wenn man erschöpft von der Schule nach Hause kommt, ist es gerade das, was man braucht: etwas Spaß, um den Alltagsstress abzuschütteln.

Moderator: Und nun zu dir, Sandra. Welchen Raum nehmen die Fernsehserien in deinem Leben ein?

Sandra: Aus meinem Leben sind sie einfach nicht mehr wegzudenken. Die Serie, von welcher ich schwärme, ist „Once Upon a Time – Es war einmal …“. Das ist eine US-amerikanische Fantasyserie. Die hat mir eine Freundin von mir empfohlen. Damals war ich nicht besonders beeindruckt. Außerdem hatte ich fast die ganze erste Staffel verpasst. Zum Geburtstag bekam ich aber eine DVD mit allen Episoden der ersten Staffel. Jetzt kann ich mir keinen Tag mehr ohne meine Lieblingsfiguren vorstellen.

Moderator: Und was geschieht, wenn du aus irgendwelchen Gründen einmal eine Folge verpasst?

Sandra: Heute ist es kein Problem mehr, denn ich kann mir jede Folge auch online anschauen. So bin ich nicht mehr auf die Sendezeit angewiesen. Außerdem interessiert mich alles, was den Film angeht. Auf der Internetseite von „Once Upon a Time“ kann ich unheimlich viel über die Serie und die Darsteller lesen. Und im Fanclub habe ich sogar neue Freunde kennen gelernt.

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Moderator: Frau Wagner, unsere jungen Gäste sind ein Beispiel dafür, dass sich die Fernsehserien unter den jugendlichen Zuschauern großer Beliebtheit erfreuen. Und das obwohl sie ein eher schlechtes Image haben: Sie gelten als leichte Massenunterhaltung ohne nennenswerte Inhalte. Wie erklären Sie dieses Phänomen?

Frau Wagner: Das Schlüsselwort ist hier Spannung. Das Leben ist normalerweise nicht so aufregend. Die Serien – besonders die Soaps – bieten den Zuschauern Emotionen, die ihnen in ihrem Alltag fehlen. Die Serienhelden erleben tagtäglich die Geschichten, die auf den ersten Blick sehr glaubwürdig erscheinen. Die Jugendlichen fühlen sich dadurch in das Geschehene mit   einbezogen und das lässt sie sicherlich mitfiebern.

Moderator: Was macht Ihrer Meinung nach die Geschehnisse auf dem Bildschirm so glaubwürdig?

Frau Wagner: Zum einen stehen im Mittelpunkt dieser Produktionen Beziehungen in der Familie oder Partnerschaft, Probleme in der Schule  sowie Intrigen unter Freunden oder Kollegen. Also die Themen, die den Lebenserfahrungen und Interessen der Jugendlichen entsprechen. Zum anderen sind die Sprache und die Kleidung der Figuren so alltäglich, dass sie einfach zu vertrauten Nachbarn von nebenan werden. Dadurch bekommen die Jugendlichen die Illusion, dass dramatische Situationen real sind.

Moderator: Kann diese Täuschung negative Folgen für die Jugendlichen haben?

Frau Wagner: Nicht unbedingt. Wenn sich die Jugendlichen darüber im Klaren sind, dass das Gezeigte eine Fiktion ist, bringt das Anschauen einer Lieblingsserie nur eine leichte Abwechslung in den monotonen Alltag.

Problematisch wird es erst dann, wenn sich die Jugendlichen zu sehr mit ihren Lieblingsfiguren identifizieren. Wie die letzten Studien zeigen, übernehmen die Jugendlichen oft das Verhalten ihrer TV-Helden, weil sie diese Figuren und das Passierte für realistisch halten. Vor allem betrifft das das Streitverhalten zwischen den Fernseh-Paaren. Aus dramaturgischen Gründen werden solche Szenen stets überspitzt dargestellt. Junge Frauen streiten sich dabei zum Beispiel mit ihrem Partner so heftig, wie sie es im Fernsehen gesehen haben, was bestimmt fatale Folgen haben kann.

Nicht weniger problematisch können falsche Erwartungen und Werte sein, die die Fans aus ihrer Lieblingsserie in das reale Leben übertragen. Von ihren Freunden und Familienangehörigen erwarten sie oft ähnliche Gefühle und Reaktionen, beispielsweise romantische Liebeserklärungen oder besonders vertraute Gespräche mit den Eltern. Wenn dies nicht geschieht, fühlen sich dann die Jugendlichen ganz enttäuscht.

Moderator: Frau Wagner, was können Sie unseren jungen Fans empfehlen, damit sie keine fatalen Fehler begehen?

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Moderator: Frau Wagner, was können Sie unseren jungen Fans empfehlen, damit sie keine fatalen Fehler begehen?

Frau Wagner: Als Erstes empfehle ich, beim Anschauen der Serien Maß zu halten. Viele Kanäle bieten heute zahlreiche Serien an. Wenn man den ganzen Nachmittag vor dem Fernseher sitzt, entfernt man sich von dem realen Leben, das schon zu banal erscheint. Deshalb sollten Jugendliche nicht mehr als eine Stunde pro Tag fernsehen, anders gesagt, sich nicht mehr als eine Folge einer Serie anschauen. Unser Leben kann durch andere Interessen spannend und reich an Emotionen sein. Deshalb finde ich es wichtig, wenn die Jugendlichen auch andere Hobbys machen. Es ist ratsam, Sport zu treiben oder eine Tanz- oder Kunstschule zu besuchen. Das lohnt sich auch deshalb, weil hier die Jugendlichen neue Kontakte zu Gleichaltrigen herstellen können. So erweitern sie ihren Freundeskreis und nehmen am realen Leben mehr teil.

Moderator: Damit sind wir am Ende unseres Gesprächs angekommen. Julia, Sandra, und Oliver, Frau Wagner, ich danke Ihnen allen, dass Sie ins Studio gekommen sind. Liebe Hörerinnen und Hörer, auch Ihnen danke ich fürs Zuhören und auf Wiederhören um die gleiche Zeit.

 

3. D. Hinter die Kulissen schauen

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Reporterin: 11. September 2010. Im Cinemaxx Hamburg Dammtor versammelten sich Groupies, Autogrammjäger und Kinointeressierte, um den neuen Film "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" von Marc Rothemunds zu feiern.

Mit dabei war der Hauptdarsteller Kostja Ullmann. Wir haben uns zum Interview mit ihm getroffen.

Reporterin: Hallo, Kostja. Erzähle uns zum Einstieg doch kurz etwas über den Film „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“.

K.U: Im Film geht es um zwei sehr unterschiedliche Menschen. Auf der einen Seite Lila, die gerade ein Austauschjahr in Amerika hinter sich hat und jetzt ihr Abitur in Deutschland macht, und auf der anderen Seite Rockstar Chriz – der Sänger der angesagtesten Band „Berlin Mitte“. Und die beiden lernen sich kennen. Das Schöne ist, dass Lila, weil sie in Amerika war, keine Ahnung hat, wer Chriz ist. Das gefällt ihm gut und er möchte es auch erst  mal dabei belassen. Chriz kann aber natürlich nicht einfach mit Lila in ein Café oder Ähnliches gehen, deswegen erfindet er lustige Sachen, um sie besser kennenzulernen.

Reporterin: Du bist wählerisch, was das Annehmen einer  Rolle angeht. Wie lange hast du darüber nachgedacht, ob du die Rolle des Chriz übernehmen möchtest?
K.U.: Ich wollte die Rolle sehr schnell gerne spielen, habe dann aber auch gleich gesagt: „Ihr wisst schon, dass ich nicht singen kann.“ Daraufhin wurde eine Art Rockstar-Casting mit mir gemacht. Als das dann für okay befunden wurde, war mir klar, dass ich die Rolle spielen will.

Reporterin: Im Film singst du selber. Wie waren die Gesangsaufnahmen?
K.U.: Ich hatte anfangs echt ein bisschen Panik, hatte aber mit einer super Gesangslehrerin hier in Hamburg gearbeitet, die mir die Angst genommen und Techniken gezeigt hat, wie ich mit meiner Stimme zu welchen Tönen hinkomme.

Reporterin: Kommen wir zurück zum Thema Film: Wovon hängt grundsätzlich ab, ob es dich reizt, eine Rolle zu spielen?
K.U.: Sie muss mich einfach irgendwie überzeugen. Und es muss etwas Neues sein, was ich noch nicht gespielt habe. Am Anfang habe ich oft den lieben, netten Jungen von nebenan gespielt. Aber irgendwann habe ich gedacht, es wäre auch schön, mal in andere Rollen zu schlüpfen. Das Rockstar-Ding war für mich etwas ganz Neues. Und genau das macht mir Spaß, weil man immer wieder neue Seiten von sich selber entdeckt.

Reporterin: In deiner Familie sind die unterschiedlichsten künstlerischen Berufe vertreten. Deine Mutter war Tänzerin…
K.U.: Ja genau, meine Mutter war Tänzerin und mein Vater war Schauspieler.

Reporterin: Inwiefern hat dich das in deiner Kindheit geprägt?
K.U.: Ich bin damit aufgewachsen. Ich habe meine Eltern immer als Lehrer gesehen. Meine Mutter hat Ballettunterricht gegeben, mein Vater Schauspielunterricht. Wir hatten aber auch viele Freunde, die im Filmbereich gearbeitet haben. Für mich war das schon damals was ganz Normales.

Reporterin: Stimmt es, dass du ursprünglich mal Erzieher werden wolltest und wäre das immer noch eine Alternative?
K.U.: Ja, es stimmt. Neben der Schauspielerei wollte ich immer Erzieher werden. Ich hatte einige Praktika im Kindergarten und habe nebenbei als Babysitter gejobbt.  Damals hatte ich so viel Spaß daran, dass ich mir vorstellen konnte, als Erzieher zu arbeiten. Ich finde es immer noch eine tolle Sache. Aber mit 13 bis 14, als die ersten Rollen kamen, wusste ich schon relativ schnell, dass ich Schauspieler werden wollte.

Reporterin: Wie sieht es mit weiteren Projekten aus?
K.U.: Ich habe jetzt gerade einen Film abgedreht, er heißt „Mein Eigenfleisch und Blut“. Da bin ich nicht mehr Rockstar, sondern habe einen Drogenabhängigen gespielt. Es geht um eine junge  Mutter, die ihr Kind zur Adoption abgeben muss. Zwanzig Jahre später möchte sie wissen, wie es dem Kind geht und macht sich auf die Suche und findet mich auf der Straße. Das war eine krasse Rollenvorbereitung, muss ich sagen. Das war sehr extrem.

Reporterin: Danke für das Interview und viel Erfolg bei neuen interessanten Rollen.